Allgemeine Geschäftsbedingungen
Artikel 1 – Begriffsbestimmungen
In diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten die folgenden Begriffsbestimmungen:
- Widerrufsfrist: die gesetzliche Frist, innerhalb derer ein Verbraucher von seinem Widerrufsrecht Gebrauch machen kann.
- Verbraucher: jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
- Tag: Kalendertag.
- Dauervertrag: ein Fernabsatzvertrag über eine Reihe von Waren und/oder Dienstleistungen, bei dem die Liefer- oder Abnahmeverpflichtungen über einen bestimmten Zeitraum verteilt sind.
- Dauerhafter Datenträger: jedes Medium, das es dem Verbraucher oder Unternehmer ermöglicht, persönlich an ihn gerichtete Informationen so zu speichern, dass sie für einen angemessenen Zeitraum zugänglich bleiben und unverändert wiedergegeben werden können.
- Widerrufsrecht: das gesetzliche Recht des Verbrauchers, einen Fernabsatzvertrag innerhalb der Widerrufsfrist ohne Angabe von Gründen zu widerrufen.
- Muster-Widerrufsformular: das vom Unternehmer bereitgestellte Formular, mit dem der Verbraucher seinen Widerruf erklären kann.
- Unternehmer: die natürliche oder juristische Person, die Verbrauchern Waren und/oder Dienstleistungen im Fernabsatz anbietet.
- Fernabsatzvertrag: ein Vertrag, der im Rahmen eines für den Fernabsatz organisierten Vertriebs- oder Dienstleistungssystems geschlossen wird und bei dem bis einschließlich zum Vertragsabschluss ausschließlich Fernkommunikationsmittel verwendet werden.
- Fernkommunikationsmittel: Kommunikationsmittel, mit denen ein Vertrag geschlossen werden kann, ohne dass Verbraucher und Unternehmer gleichzeitig körperlich anwesend sind.
- Allgemeine Geschäftsbedingungen: die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Unternehmers.
Artikel 2 – Identität des Unternehmers
FastBikerz.nl
Oude Boekeloseweg 5
7553 DS Hengelo (Overijssel)
Niederlande
Telefon: +31 74 700 2712
E-Mail: info@fastbikerz.nl
Handelsregisternummer: 81644051
USt-IdNr.: NL862167656B01
Artikel 3 – Geltungsbereich
- Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für jedes Angebot des Unternehmers sowie für alle zwischen dem Unternehmer und einem Verbraucher geschlossenen Fernabsatzverträge und Bestellungen.
- Vor Abschluss eines Fernabsatzvertrags wird dem Verbraucher der Text dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen zur Verfügung gestellt. Sollte dies vernünftigerweise nicht möglich sein, wird vor Vertragsschluss darauf hingewiesen, wo die Allgemeinen Geschäftsbedingungen eingesehen werden können und dass sie dem Verbraucher auf Wunsch kostenlos zur Verfügung gestellt werden.
- Wird der Vertrag elektronisch geschlossen, können diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen dem Verbraucher vor Vertragsschluss elektronisch so zur Verfügung gestellt werden, dass er sie einfach auf einem dauerhaften Datenträger speichern kann.
- Gelten zusätzlich besondere Produkt- oder Dienstleistungsbedingungen, finden die vorstehenden Bestimmungen entsprechend Anwendung. Bei widersprüchlichen Bedingungen bleibt die für den Verbraucher günstigere zwingende Regelung unberührt.
- Sollte eine oder mehrere Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen und der Vertrag im Übrigen wirksam. Die unwirksame Bestimmung wird – soweit rechtlich zulässig – durch eine Regelung ersetzt, die ihrem wirtschaftlichen Zweck möglichst nahekommt.
- Sachverhalte, die in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht ausdrücklich geregelt sind, werden nach Sinn und Zweck dieser Bedingungen sowie den geltenden gesetzlichen Vorschriften beurteilt.
- Unklarheiten bei der Auslegung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind unter Berücksichtigung ihres Sinns und Zwecks sowie der zwingenden gesetzlichen Verbraucherschutzvorschriften auszulegen.
Artikel 4 – Das Angebot
- Ist ein Angebot zeitlich begrenzt oder an bestimmte Bedingungen geknüpft, wird dies im Angebot ausdrücklich angegeben.
- Sofern nicht anders angegeben, sind Angebote freibleibend. Der Unternehmer ist berechtigt, Angebote zu ändern oder anzupassen, solange noch kein Vertrag zustande gekommen ist.
- Das Angebot enthält eine möglichst vollständige und genaue Beschreibung der angebotenen Waren und/oder Dienstleistungen. Die Beschreibung ist ausreichend detailliert, damit der Verbraucher das Angebot angemessen beurteilen kann.
- Verwendete Produktbilder dienen der möglichst realitätsgetreuen Darstellung der angebotenen Produkte. Offensichtliche Irrtümer oder Fehler im Angebot begründen keinen Anspruch auf Lieferung zu offensichtlich fehlerhaften Bedingungen.
- Abbildungen und technische Angaben dienen der Produktdarstellung. Geringfügige, zumutbare Abweichungen können vorkommen, sofern dadurch die wesentlichen Eigenschaften des Produkts nicht beeinträchtigt werden.
- Der Unternehmer kann nicht garantieren, dass auf Bildschirmen dargestellte Farben exakt den tatsächlichen Produktfarben entsprechen.
- Jedes Angebot enthält die für den Verbraucher wesentlichen Informationen, insbesondere:
- den Preis einschließlich Steuern;
- gegebenenfalls anfallende Versandkosten;
- die Art und Weise des Vertragsschlusses;
- Informationen über das Bestehen oder Nichtbestehen eines Widerrufsrechts;
- Zahlungs-, Liefer- und Leistungsbedingungen;
- die Gültigkeitsdauer des Angebots bzw. der Preisgarantie;
- gegebenenfalls zusätzliche Kosten der verwendeten Fernkommunikationsmittel;
- Informationen darüber, ob und wie der Vertrag nach Vertragsschluss gespeichert wird;
- die Möglichkeit, Eingabefehler vor Vertragsschluss zu erkennen und zu korrigieren;
- die für den Vertragsschluss verfügbaren Sprachen;
- gegebenenfalls anwendbare Verhaltenskodizes;
- bei Dauerverträgen die Mindestvertragsdauer.
Artikel 5 – Zustandekommen des Vertrags
- Der Vertrag kommt zustande, sobald der Verbraucher das Angebot annimmt und die darin genannten Bedingungen erfüllt sind.
- Nimmt der Verbraucher ein Angebot elektronisch an, bestätigt der Unternehmer den Eingang der Bestellung unverzüglich elektronisch.
- Bei elektronischem Vertragsschluss ergreift der Unternehmer geeignete technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz der Datenübertragung und sorgt für eine angemessen sichere Online-Umgebung.
- Bei elektronischen Zahlungen werden geeignete Sicherheitsmaßnahmen getroffen.
- Der Unternehmer kann innerhalb der gesetzlichen Grenzen prüfen, ob der Verbraucher seinen Zahlungsverpflichtungen voraussichtlich nachkommen kann. Liegen berechtigte Gründe vor, kann eine Bestellung oder Anfrage begründet abgelehnt oder können besondere Bedingungen vereinbart werden.
- Der Verbraucher erhält spätestens bei Lieferung bzw. Leistungserbringung auf einem dauerhaften Datenträger:
- die Kontakt- und Geschäftsadresse für Beschwerden;
- Informationen über das Widerrufsrecht und dessen Ausübung;
- Informationen über Garantien, Gewährleistungsrechte und Kundenservice;
- die gesetzlich vorgeschriebenen Vertragsinformationen;
- gegebenenfalls Informationen zur Kündigung von längerfristigen Verträgen.
- Bei Dauerverträgen gilt diese Informationspflicht grundsätzlich für die erste Lieferung.
- Bestellungen stehen unter dem Vorbehalt der ausreichenden Verfügbarkeit der betreffenden Produkte.
Artikel 6 – Widerrufsrecht und freiwilliges 30-tägiges Rückgaberecht
Bei Lieferung von Waren
- Verbraucher haben bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen.
- Die Widerrufsfrist beginnt grundsätzlich am Tag nach dem Erhalt der Ware durch den Verbraucher oder einen von ihm benannten Dritten.
- Zusätzlich zum gesetzlichen Widerrufsrecht gewährt FastBikerz ein freiwilliges Rückgaberecht von insgesamt 30 Tagen nach Erhalt der Ware, sofern die hierfür geltenden Rückgabebedingungen eingehalten werden.
- Das freiwillige 30-tägige Rückgaberecht schränkt das gesetzliche Widerrufsrecht in keiner Weise ein.
- Während der Widerrufs- bzw. Rückgabefrist ist sorgfältig mit der Ware und ihrer Verpackung umzugehen. Der Verbraucher darf die Ware nur in dem Umfang prüfen, wie dies zur Feststellung ihrer Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise erforderlich ist.
- Der gesetzliche Widerruf kann beispielsweise per E-Mail oder mithilfe des Muster-Widerrufsformulars erklärt werden.
- Nach Ausübung des gesetzlichen Widerrufsrechts ist die Ware grundsätzlich innerhalb von 14 Tagen zurückzusenden.
- Für das zusätzliche freiwillige Rückgaberecht muss die Rückgabe innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt angemeldet werden.
- Soweit die Ware über das zur Prüfung erforderliche Maß hinaus benutzt oder beschädigt wurde, kann unter den gesetzlichen Voraussetzungen Wertersatz für den entstandenen Wertverlust verlangt werden.
- Die Ware sollte für die Rücksendung sorgfältig und transportsicher verpackt werden.
Bei Dienstleistungen
- Bei Fernabsatzverträgen über Dienstleistungen gilt grundsätzlich eine gesetzliche Widerrufsfrist von 14 Tagen ab Vertragsschluss.
- Beginnt die Dienstleistung auf ausdrücklichen Wunsch des Verbrauchers bereits während der Widerrufsfrist, gelten die gesetzlichen Bestimmungen über einen möglichen Wertersatz bzw. das Erlöschen des Widerrufsrechts.
- Soweit FastBikerz im jeweiligen Angebot eine längere freiwillige Rücktritts- oder Stornierungsfrist gewährt, wird dies ausdrücklich angegeben.
Artikel 7 – Kosten und Rückzahlung im Falle eines Widerrufs
- Macht der Verbraucher von seinem gesetzlichen Widerrufsrecht Gebrauch, trägt er die unmittelbaren Kosten der Rücksendung, sofern er hierüber vor Vertragsschluss ordnungsgemäß informiert wurde und FastBikerz die Kosten nicht freiwillig übernimmt.
- FastBikerz erstattet die erhaltenen Zahlungen einschließlich der Kosten der günstigsten angebotenen Standardlieferung grundsätzlich spätestens innerhalb von 14 Tagen nach Eingang der Widerrufserklärung.
- FastBikerz kann die Rückzahlung verweigern, bis die Ware zurückerhalten wurde oder der Verbraucher nachgewiesen hat, dass er die Ware zurückgesandt hat, sofern FastBikerz nicht angeboten hat, die Ware selbst abzuholen.
- Die Rückzahlung erfolgt grundsätzlich mit demselben Zahlungsmittel, das bei der ursprünglichen Transaktion verwendet wurde, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde und dem Verbraucher dadurch keine zusätzlichen Kosten entstehen.
- Der Verbraucher haftet nur für einen Wertverlust, der auf einen Umgang mit der Ware zurückzuführen ist, der zur Prüfung ihrer Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise nicht erforderlich war.
- Gesetzliche Rechte des Verbrauchers bleiben unberührt.
Artikel 8 – Ausschluss des Widerrufsrechts
Das Widerrufsrecht kann nur in den gesetzlich vorgesehenen Fällen ausgeschlossen sein. Dies betrifft insbesondere:
- Waren, die individuell nach Kundenspezifikation angefertigt wurden oder eindeutig auf persönliche Bedürfnisse zugeschnitten sind;
- Waren, die schnell verderben können oder deren Verfallsdatum schnell überschritten würde;
- versiegelte Waren, die aus Gründen des Gesundheitsschutzes oder der Hygiene nicht zur Rückgabe geeignet sind, sofern ihre Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde;
- versiegelte Audio- oder Videoaufzeichnungen bzw. Computersoftware, wenn die Versiegelung entfernt wurde;
- einzelne Zeitungen, Zeitschriften und Illustrierte, soweit gesetzlich vorgesehen;
- Waren oder Dienstleistungen, deren Preis von Schwankungen auf dem Finanzmarkt abhängt, auf die der Unternehmer keinen Einfluss hat;
- bestimmte Verträge über Beherbergung, Beförderung, Gastronomie oder Freizeitaktivitäten, wenn für die Leistung ein bestimmter Termin oder Zeitraum vorgesehen ist;
- vollständig erbrachte Dienstleistungen, sofern mit deren Ausführung mit ausdrücklicher Zustimmung des Verbrauchers vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wurde und die gesetzlichen Voraussetzungen für das Erlöschen des Widerrufsrechts erfüllt sind;
- Wetten und Lotterien, soweit gesetzlich vorgesehen.
Artikel 9 – Preise
- Während der im Angebot angegebenen Gültigkeitsdauer werden die Preise grundsätzlich nicht erhöht, außer wenn Preisänderungen auf Änderungen gesetzlicher Steuern oder Abgaben zurückzuführen sind.
- Produkte oder Dienstleistungen, deren Preise von Schwankungen des Finanzmarkts abhängen, auf die FastBikerz keinen Einfluss hat, können zu variablen Preisen angeboten werden. Darauf wird im Angebot ausdrücklich hingewiesen.
- Preisänderungen nach Vertragsschluss sind nur zulässig, soweit dies gesetzlich zulässig oder ausdrücklich wirksam vereinbart wurde.
- Alle angegebenen Preise verstehen sich einschließlich der jeweils geltenden Umsatzsteuer, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben.
- Offensichtliche Schreib-, Druck- oder Eingabefehler bei Preisangaben begründen keinen Anspruch auf Lieferung zu einem erkennbar fehlerhaften Preis.
Artikel 10 – Vertragsgemäßheit, gesetzliche Mängelrechte und Garantie
- FastBikerz gewährleistet, dass die gelieferten Waren und/oder Dienstleistungen dem Vertrag, den angegebenen Spezifikationen sowie den zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses geltenden gesetzlichen Anforderungen entsprechen.
- Eine vom Unternehmer, Hersteller oder Importeur gewährte freiwillige Garantie schränkt die gesetzlichen Mängelrechte des Verbrauchers nicht ein.
- Falsch gelieferte oder mangelhafte Produkte sollten FastBikerz nach Feststellung des Problems möglichst zeitnah gemeldet werden.
- Gesetzliche Mängelrechte sind weder von einer Meldung innerhalb von zwei Monaten noch von der Aufbewahrung der Originalverpackung abhängig.
- Soweit FastBikerz eine zusätzliche freiwillige Garantie gewährt, gelten hierfür die jeweils angegebenen Garantiebedingungen.
- Eine freiwillige Garantie kann insbesondere Schäden ausschließen, die nachweislich verursacht wurden durch:
- unsachgemäße Reparaturen oder Veränderungen durch den Verbraucher oder nicht autorisierte Dritte;
- unsachgemäßen Gebrauch oder außergewöhnliche Belastungen;
- Nichtbeachtung der Bedienungs- oder Wartungshinweise;
- Sturz-, Unfall- oder sonstige äußere Gewalteinwirkung;
- technisch unzulässige Veränderungen oder Leistungssteigerungen.
- Die gesetzlichen Rechte des Verbrauchers wegen eines bereits bei Übergabe vorhandenen Mangels bleiben hiervon unberührt.
Artikel 11 – Lieferung und Vertragserfüllung
- FastBikerz behandelt Bestellungen und Dienstleistungsanfragen mit größtmöglicher Sorgfalt.
- Lieferort ist grundsätzlich die vom Verbraucher angegebene Lieferadresse.
- Sofern keine andere Lieferzeit vereinbart wurde, wird eine angenommene Bestellung so schnell wie möglich und grundsätzlich spätestens innerhalb von 30 Tagen ausgeführt.
- Bei Verzögerungen oder wenn eine Bestellung nicht oder nur teilweise ausgeführt werden kann, wird der Verbraucher entsprechend informiert.
- Die auf der Website genannten Lieferzeiten sind, soweit nicht ausdrücklich verbindlich zugesagt, voraussichtliche Lieferzeiten.
- Kann eine Bestellung endgültig nicht geliefert werden und liegen die gesetzlichen Voraussetzungen vor, ist der Verbraucher berechtigt, den Vertrag zu beenden. Bereits geleistete Zahlungen werden unverzüglich zurückerstattet.
- Wird ein Ersatzprodukt angeboten, wird dies klar und verständlich mitgeteilt. Gesetzliche Widerrufsrechte bleiben auch bei Ersatzprodukten bestehen.
- Das Risiko des Verlusts oder der Beschädigung der Ware trägt FastBikerz grundsätzlich bis zur Übergabe an den Verbraucher oder einen von ihm benannten Dritten.
Artikel 12 – Dauerverträge: Laufzeit, Kündigung und Verlängerung
Kündigung
- Einen auf unbestimmte Zeit geschlossenen Vertrag über die regelmäßige Lieferung von Waren oder Dienstleistungen kann der Verbraucher jederzeit unter Einhaltung der vereinbarten Kündigungsbedingungen mit einer Kündigungsfrist von höchstens einem Monat kündigen, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.
- Einen befristeten Dauervertrag kann der Verbraucher grundsätzlich zum Ende der vereinbarten Laufzeit unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von höchstens einem Monat kündigen.
- Soweit gesetzlich vorgeschrieben, muss eine Kündigung mindestens auf demselben Weg möglich sein, auf dem der Vertrag geschlossen wurde.
- Für Verbraucher darf keine längere Kündigungsfrist gelten als für den Unternehmer, soweit gesetzlich nichts anderes zulässig ist.
Verlängerung
- Befristete Dauerverträge dürfen nur im gesetzlich zulässigen Umfang automatisch verlängert werden.
- Besondere gesetzliche Vorschriften für Zeitungs-, Zeitschriften- und vergleichbare Abonnements bleiben unberührt.
- Probe- oder Kennenlernabonnements enden grundsätzlich automatisch nach Ablauf des vereinbarten Probezeitraums, sofern keine wirksame anderweitige Vereinbarung besteht.
Laufzeit
- Bei Verträgen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr gelten die jeweils anwendbaren gesetzlichen Kündigungsrechte.
Artikel 13 – Zahlung
- Soweit nichts anderes vereinbart wurde, sind Zahlungen entsprechend der bei der Bestellung gewählten Zahlungsmethode und den dort angegebenen Zahlungsbedingungen zu leisten.
- Der Verbraucher ist verpflichtet, Fehler oder Unstimmigkeiten in den von ihm angegebenen Zahlungsdaten unverzüglich zu melden.
- Bei Zahlungsverzug kann FastBikerz im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften angemessene und zuvor ordnungsgemäß mitgeteilte Kosten geltend machen.
Artikel 14 – Beschwerdeverfahren
- FastBikerz verfügt über ein Beschwerdeverfahren und bearbeitet eingegangene Beschwerden entsprechend diesem Verfahren.
- Beschwerden über die Ausführung eines Vertrags sollten nach Feststellung des Problems möglichst zeitnah, vollständig und verständlich eingereicht werden.
- FastBikerz bemüht sich, Beschwerden innerhalb von 30 Tagen nach Eingang zu beantworten.
- Ist für die Bearbeitung voraussichtlich mehr Zeit erforderlich, erhält der Verbraucher innerhalb dieses Zeitraums eine Eingangsbestätigung und eine Information über die voraussichtliche weitere Bearbeitungsdauer.
- Kann eine Beschwerde nicht einvernehmlich gelöst werden, können die gesetzlich vorgesehenen Streitbeilegungs- und Rechtsbehelfsverfahren genutzt werden.
- Eine Beschwerde setzt bestehende vertragliche Verpflichtungen grundsätzlich nicht automatisch aus, sofern gesetzlich nichts anderes gilt oder FastBikerz etwas anderes bestätigt.
- Wird eine Beschwerde als berechtigt anerkannt, wird FastBikerz – abhängig von den gesetzlichen Voraussetzungen – eine geeignete Lösung wie Reparatur, Ersatzlieferung, Preisminderung oder Rückzahlung anbieten.
Artikel 15 – Anwendbares Recht und Streitigkeiten
- Auf Verträge zwischen FastBikerz und dem Verbraucher findet grundsätzlich niederländisches Recht Anwendung.
- Hat der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt in einem anderen EU-Mitgliedstaat und richtet FastBikerz seine gewerbliche Tätigkeit auf diesen Staat aus, führt diese Rechtswahl jedoch nicht dazu, dass dem Verbraucher der Schutz zwingender Verbraucherschutzvorschriften seines Wohnsitzstaates entzogen wird.
- Das UN-Kaufrecht (CISG) findet keine Anwendung.
Artikel 16 – Ergänzende Bestimmungen
- Ergänzende oder von diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen abweichende Vereinbarungen dürfen zwingende gesetzliche Verbraucherrechte nicht einschränken.
- Individuelle Vereinbarungen werden schriftlich oder in einer Form festgehalten, die dem Verbraucher eine dauerhafte Speicherung ermöglicht.
Freiwillige Garantie
- Schäden an Reifen, die durch äußere Einwirkungen wie Nägel, Glas, falschen Reifendruck oder andere vom Nutzer verursachte Einflüsse entstehen, fallen grundsätzlich nicht unter eine freiwillige Garantie.
- Werden technische Veränderungen vorgenommen, die nicht vom Hersteller oder FastBikerz freigegeben sind – beispielsweise eine unzulässige Leistungssteigerung –, kann die freiwillige Garantie für Schäden entfallen, die hierdurch verursacht wurden.
- Gleiches gilt für Schäden infolge von Stürzen, Unfällen oder unsachgemäßer Nutzung.
- Liegt ein Defekt vor, der nicht durch den Verbraucher verursacht wurde und von der Garantie bzw. den gesetzlichen Mängelrechten erfasst wird, wird FastBikerz eine entsprechende Lösung anbieten.
- Falls eine Abholung des Fatbikes für eine Reparatur erforderlich ist, kann es abhängig von Verfügbarkeit und Planung einige Tage dauern, bis diese durchgeführt werden kann.
- Gesetzliche Gewährleistungs- und Mängelrechte bleiben von diesen freiwilligen Garantiebestimmungen unberührt.
Freiwilliges 30-tägiges Rückgaberecht
- Zusätzlich zum gesetzlichen Widerrufsrecht gewährt FastBikerz ein freiwilliges Rückgaberecht von 30 Tagen nach Erhalt.
- Das Fatbike muss vollständig und – soweit dies nach angemessener Prüfung möglich ist – in gutem Zustand zurückgegeben werden.
- Sämtliches mitgeliefertes Zubehör, einschließlich Akkuschlüssel und sonstiger Bestandteile, muss mit zurückgesendet werden.
- Nach ordnungsgemäßem Eingang und Prüfung der Rücksendung wird eine gegebenenfalls geschuldete Erstattung so schnell wie möglich bearbeitet.
- Das freiwillige Rückgaberecht schränkt das gesetzliche Widerrufsrecht und die gesetzlichen Mängelrechte nicht ein.
Zahlungsmethoden und damit verbundene Kosten
- Für bestimmte optionale Zahlungsmethoden können gesonderte Bedingungen des jeweiligen Zahlungsdienstleisters gelten.
- Etwaige Kosten müssen dem Verbraucher vor Vertragsschluss klar und transparent mitgeteilt werden.
- Gesetzlich geschuldete Rückerstattungen im Falle eines Widerrufs werden nicht durch pauschale Abzüge für Zahlungsmethoden eingeschränkt.
Rücktransport und Abholservice
- Soweit der Verbraucher gemäß den gesetzlichen Bestimmungen oder den Bedingungen des freiwilligen Rückgaberechts die Rücksendekosten trägt, ist er für die Organisation des Rücktransports verantwortlich.
- FastBikerz kann optional einen Abholservice für 100 € anbieten. Die Verfügbarkeit und Bedingungen werden vor der Abholung vereinbart.
- Bei sperrigen Waren werden die voraussichtlichen Rücksendekosten, soweit gesetzlich erforderlich, vor Vertragsschluss transparent angegeben.
- Werden die Bedingungen des freiwilligen 30-tägigen Rückgaberechts nicht erfüllt, kann FastBikerz die freiwillige Rücknahme ablehnen. Gesetzliche Widerrufs-, Gewährleistungs- und sonstige Verbraucherrechte bleiben davon unberührt.

